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Wenn Führung politisch wird

In den letzten Jahren ist zu beobachten, dass sich Führungskräfte zunehmend öffentlich positionieren – auch politisch.

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Die Frage ist nicht, ob das möglich ist.


Die Frage ist, ob es sinnvoll ist.

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In der Wahrnehmung vieler Menschen verschwimmen die Grenzen zwischen Person und Unternehmen. Aussagen von Führungskräften werden schnell als Haltung des gesamten Unternehmens interpretiert.

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Das betrifft nicht nur Inhalte, sondern auch den Ton.


Ein konfrontativer Stil wirkt nach innen wie nach außen.

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Gerade in einer Zeit zunehmender Polarisierung stellt sich deshalb eine zentrale Frage:


Welche Wirkung hat mein Auftreten auf die Organisation, die ich vertrete?

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Führung bedeutet auch, Verantwortung für diese Wirkung zu übernehmen.


Und bewusst zu entscheiden, wo Positionierung sinnvoll ist – und wo Zurückhaltung die bessere Wahl sein kann.

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